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                    Informationen zum Werdegang 

                           Dr. rer.nat. Mathias Deutsch                 


 

 

 

  

                         

 

 

 

 

1965 Nordhausen/Harz

 

                                            


                        
   
 

 

   Arbeitsschwerpunkte

      

  • historische Hochwasserereignisse und Hochwasserschutzmaßnahmen (ca. 1500 bis ca. 1950) im Gebiet der heutigen Bundesländer Thüringen, Niedersachsen, Sachsen und Sachsen-Anhalt
  • Integration wasserbaulich/ wasserwirtschaftlich relevanter Altunterlagen in aktuelle Projekte bzw. Bauvorhaben
  • Geschichte des Wasserbaus, insbesondere Analyse wasserbaulicher Eingriffe in Fließgewässer und Auen (ca. 1700 bis um 1950)
  • Untersuchungen zur Klimageschichte Deutschlands


 

AG Histor. Hochwasser

       AG "Historische Hochwasser/ Historischer Hochwasserschutz"

Seit 1995 wurden in Erfurt (Universität, FG Geographie, Physische Geographie), in enger Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Universität Göttingen ( Prof.Dr. K.-H. Pörtge,  Prof. Dr. K.T.Rost), Forschungen zu historischen Hochwasserereignissen sowie zu Maßnahmen des historischen Hochwasserschutzes (ca. 1500 bis um 1960) durchgeführt.
Mit Schließung des FG Geographie der Universität Erfurt zum 30.09.05 wechselte die AG "Historische Hochwasser/ Historischer Hochwasserschutz" zur Universität Göttingen.
Grundlage der vorwiegend auf die Fließgewässer der heutigen Bundesländer Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt (zu Thüringen und Sachsen s. auch
DWA Landesverband Sachsen/ Thüringen) orientierten Arbeiten bilden nach wie vor sehr umfangreiche Quellen- bzw. Datenrecherchen in über 40 Archiven und Forschungsbibliotheken Mitteldeutschlands. So werden beispielsweise folgende Unterlagen erfasst:

  • ausführliche Hochwasserberichte von Augenzeugen in Stadt- und Kirchenchroniken ab 1500,
  • Akten betreffend den Bau und den Betrieb von Hochwasserschutzanlagen ab ca. 1720,
  • Akten betreffend wasserbauliche Anlagen (Wehre, Schleusen, Düker, Deiche etc.) ab ca. 1800,
  • Listen und/ oder Protokolle örtlicher Verwaltungsorgane, in denen lokale Hochwasserschäden bzw. Verluste genau verzeichnet wurden,
  • historische Überschwemmungskarten ab 1784,
  • Anweisungen zur Anbringung von Hochwassermarken ab 1824,
  • Karten/ Pläne/ Skizzen zu besonderen Hochwasserschäden an Bauwerken (z. B. an Brücken, Mühlen, Wehren und Deichanlagen) ab ca. 1700,
  • historische Pegellisten ab ca. 1816 (in Einzelfällen mit Angaben/ Karten zur Lage des Pegelnullpunktes und zum Zustand des Gerinnes in der Nähe der Messpunkte),
  • historische Hochwasserabbildungen bzw. Hochwasserfotos ab 1613 bzw. 1871,
  • Akten betreffend Maßnahmen staatlicher Behörden zum Hochwasserschutz und zur Hochwasserwarnung ab ca. 1700,
  • Akten betreffend Unterstützungsmaßnahmen für Hochwasseropfer ab ca. 1700.